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    Management von unspezifischen lumbalen Rückenbeschwerden mit abweichendem Verlauf

    Unspezifische lumbale Rückenbeschwerden diagnostizieren und aktive Rehabilitationsprogramme entwickeln
    Zielgruppe
    • Physiotherapeut:innen
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    Kursinhalte

    80-90 % der Patient:innen mit lumbalen Rückenbeschwerden leiden unter unspezifischen Beschwerden. Aufgrund der Unspezifität und Vielfalt der Symptome ist es oft äußerst schwierig, die genaue Ursache der Beschwerden zu bestimmen und die optimale Behandlung zu wählen. Dieser Kurs vermittelt eine umfassende Übersicht, wie eine physiotherapeutische Diagnose für unspezifische lumbale Rückenbeschwerden erstellt werden kann.

    In diesem Kurs lernen Sie, wann ein abweichender Verlauf bei Patienten mit lumbalen Rückenbeschwerden vorliegt und wie dieser objektiviert werden kann. Dazu werden praktische und schnell anwendbare Fragebögen vorgestellt, die sich direkt in der Praxis einsetzen lassen.

    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Identifikation motorischer Kompensationsstrategien, die bei einem abweichenden Verlauf häufig auftreten. Sie erlernen aktive Tests, um diese Strategien festzustellen, und erfahren, welche Konsequenzen dies für die Erstellung aktiver Rehabilitationsprogramme hat.

    Abschließend vermittelt der Kurs klare Prinzipien und eine fundierte Methodik zur Entwicklung aktiver Rehabilitationsprogramme, damit Patient:innen wieder schmerzfrei und funktional im Alltag agieren können.

     

    Schwerpunktthemen des Kurses

    Diagnostischer Bereich

    • Normaler oder abweichender Verlauf
    1. Definition normaler und abweichender Verläufe bei lumbalen Rückenbeschwerden.
    2. Kenntnis der gelben, blauen,
    3. schwarzen und orangen Flags.
    4. Anwendung und Interpretation des Keele Start Back Screening Tools.
    5. Klinische Merkmale der Flags erkennen.
    • Feststellen motorischer Kompensationsstrategien
    1. Anwendung und Interpretation der Testbatterie von Hannu Luomajoki
    2. Identifikation hypo- und hypertoner Muskeln.
    3. Entwicklung gezielter Übungen zur Muskelstärkung und Detonisierung.
    4. Auswahl passender ESP-Rückenkarten für die Rehabilitation.
    5. Verständnis von Movement und Control impairments im therapeutischen Kontext.

     

    Therapeutischer Bereich

    Erstellen aktiver Rehabilitationsprogramme

    1. Anwendung der Prinzipien von Haltung, Muskeln und Bewegung.
    2. Methodische Erstellung aktiver Rehabilitationsprogramme.
    3. Umsetzung subjektiver und objektiver Qualitätskriterien bei Übungen.

     

    Referent:innen

    • Bant, Harald

      BSc, PT, Direktor ESP Science & Education
      Harald Bant